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Duftnessel kombinieren – Schöne Nachbarn finden

⏱ Lesezeit: ca. 15 Min.

Viele Gärtner schätzen die Duftnessel für ihr intensives Aroma und die attraktiven Blütenstände. Doch die richtige Kombination mit anderen Pflanzen ist entscheidend, um die Schönheit und Vitalität optimal zur Geltung zu bringen. Eine unpassende Nachbarschaft kann das Wachstum hemmen oder das Gesamtbild stören.

Oftmals werden Pflanzen nur nach optischen Kriterien ausgewählt, ohne die Bedürfnisse der Duftnessel zu berücksichtigen. Dies führt dann schnell zu Enttäuschungen, wenn die erwartete Blütenpracht ausbleibt oder einzelne Exemplare kümmern. Die Standortansprüche müssen einfach stimmen.

Dieser Ratgeber beleuchtet die besten Strategien, um die Duftnessel erfolgreich in Beete und Rabatten zu integrieren. Hier finden sich fundierte Empfehlungen für passende Begleitpflanzen, die sowohl ästhetisch als auch ökologisch sinnvolle Partnerschaften bilden. So gelingt die Gestaltung eines blühenden Gartens, in dem sich jede Pflanze wohlfühlt.

Die Duftnessel ist eine aromatische Staude, die mit den vielfältigen Blütenfarben und dem intensiven Duft Gärten bereichert und gleichzeitig Bienen sowie Schmetterlinge anzieht. die Kombination mit standortgerechten und optisch harmonierenden Partnern schafft langanhaltende Blütenfreude und fördert die Biodiversität im Beet.

Kurz zusammengefasst

  • Duftnesseln bevorzugen sonnige Standorte mit durchlässigem Boden.
  • Ideale Partnerpflanzen teilen ähnliche Boden- und Lichtansprüche.
  • Höhenstaffelung und Farbkontraste schaffen optische Harmonie.
  • Pflanzen mit ähnlichen Pflegebedürfnissen erleichtern die Gartenarbeit.

Welche Standortansprüche hat die Duftnessel?

Die Duftnessel, botanisch Agastache, gedeiht am besten an einem sonnigen bis vollsonnigen Standort, der mindestens sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag erhält. Ein solcher Platz fördert nicht nur die Blütenbildung, sondern intensiviert auch das charakteristische Aroma ihrer Blätter.

Der Boden sollte gut durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden, die die Wurzeln der Duftnessel schädigen kann. Ein leicht sandiger bis lehmiger Untergrund mit einem neutralen bis leicht alkalischen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 ist optimal. Schwere, verdichtete Böden lassen sich durch Einarbeiten von Sand oder feinem Kies verbessern.

Sonneneinstrahlung und Bedeutung

Eine intensive Sonneneinstrahlung ist für die Duftnessel von entscheidender Bedeutung. beeinflusst direkt die Produktion ätherischer Öle, welche für den Duft und die Anziehungskraft auf Insekten verantwortlich sind. Pflanzen an schattigeren Standorten bilden weniger Blüten aus und entwickeln ein schwächeres Aroma.

Die Lichtintensität wirkt sich auch auf die Kompaktheit des Wuchses aus. An vollsonnigen Plätzen wachsen Duftnesseln buschiger und standfester, während sie im Halbschatten oft zu langen, instabilen Trieben neigen. Dies beeinträchtigt nicht nur die Optik, sondern macht die Pflanze auch anfälliger für Windbruch.

Bodenbeschaffenheit und Drainage

Die richtige Bodendrainage ist ein kritischer Faktor für die Gesundheit der Duftnessel. Staunässe ist ihr größter Feind und führt schnell zu Wurzelfäule, besonders in den kühleren Monaten. Ein Substrat mit guter Wasserdurchlässigkeit ist daher unerlässlich.

In sehr lehmigen Böden empfiehlt sich die Anlage von erhöhten Beeten oder die Beimischung von grobem Material wie Blähton oder Lavagranulat. Eine Schicht aus Mulch kann zudem helfen, die Bodenfeuchtigkeit zu regulieren und Unkrautwuchs zu unterdrücken, sollte aber nicht direkt am Stängel anliegen.

Welche Pflanzen harmonieren optisch und ökologisch mit Duftnesseln?

Die Auswahl passender Begleitpflanzen für die Duftnessel erfordert eine Betrachtung von Ästhetik und ökologischen Ansprüchen. Ideal sind Gewächse, die ähnliche Standortbedingungen bevorzugen und das Erscheinungsbild der Duftnessel ergänzen, ohne sie zu überwuchern. Dies schafft ein stabiles Ökosystem im Beet.

Ein typisches Beispiel: Eine Duftnessel der Sorte ‘Blue Boa’ mit den violetten Blüten erreicht eine Höhe von etwa 80 Zentimetern. benötigt Partner, die entweder niedriger wachsen und den Vordergrund bilden oder ähnliche Höhen aufweisen, um eine harmonische Mitte zu schaffen. Pflanzen, die sich gut eignen, sind beispielsweise Lavendel, Salbei oder auch bestimmte Gräser.

Farb- und Höhenkontraste schaffen

Für eine ansprechende Gestaltung sind Farbkontraste und Höhenstaffelung entscheidend. Die meist violetten oder rosafarbenen Blüten der Duftnessel kommen besonders gut zur Geltung, Wer mit gelben, weißen oder silberlaubigen Pflanzen kombiniert werden. Dies sorgt für eine lebendige, aber nicht überladene Optik.

Niedrigere Pflanzen wie verschiedene Arten von Storchschnabel kombinieren sich hervorragend im Vordergrund, während höhere Stauden wie Sonnenhut (Echinacea) oder bestimmte Ziergräser einen schönen Hintergrund bilden können. Eine gute Planung berücksichtigt die endgültige Wuchshöhe jeder Pflanze, um spätere Umgestaltungen zu vermeiden.

Insektenfreundliche Begleiter wählen

Die Duftnessel ist selbst eine hervorragende Insektenweide. Durch die Kombination mit weiteren insektenfreundlichen Pflanzen lässt sich dieser Effekt noch verstärken. So entsteht ein kleines Paradies für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, was die Biodiversität im Garten fördert.

Pflanzen wie Kugeldistel, Lavendel oder auch die Blauraute sind nicht nur optisch ansprechend, sondern bieten ebenfalls reichlich Nektar und Pollen. Solche Partnerschaften unterstützen die Bestäubung und tragen zu einem gesunden Gartenklima bei. Eine vielfältige Blütenpracht über die gesamte Saison ist das Ziel.

Praxis-Tipp

Achten beim Kauf von Begleitpflanzen auf die ausgewiesenen Standortansprüche. Eine Übereinstimmung bei Licht, Boden und Wasserbedarf minimiert den Pflegeaufwand und maximiert den Erfolg der Pflanzung. So gedeihen die Pflanzen optimal.

Welche Stauden eignen sich besonders gut als Partner?

Für die Duftnessel gibt es eine Reihe von Stauden, die sich aufgrund ihrer ähnlichen Ansprüche und komplementären Wuchsformen als ideale Partner erweisen. Diese Kombinationen schaffen nicht nur ein ästhetisch ansprechendes Bild, sondern unterstützen auch die Gesundheit und Vitalität der Pflanzen im Beet.

Besonders bewährt haben sich trockenheitstolerante Stauden, die ebenfalls sonnige Standorte bevorzugen. Dazu zählen beispielsweise verschiedene Salbei-Arten, die mit den blauen oder violetten Blüten die Farbskala der Duftnessel aufgreifen und vertiefen. Auch Katzenminze (Nepeta) ist eine ausgezeichnete Wahl, da sie ebenfalls insektenfreundlich ist und eine ähnliche Wuchsform aufweist.

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Salbei und Lavendel als klassische Begleiter

Salbei (Salvia) ist ein hervorragender Partner für die Duftnessel. Viele Sorten, wie der Steppen-Salbei (Salvia nemorosa), blühen in ähnlichen Farbtönen und bevorzugen ebenfalls sonnige, gut durchlässige Standorte. die unterschiedlichen Blütenformen ergänzen sich dabei sehr gut und verlängern die Blütezeit im Beet.

Lavendel (Lavandula angustifolia) ist ein weiterer Klassiker, der sich wunderbar mit Duftnesseln kombinieren lässt. Sein silbriges Laub und die intensiv duftenden Blüten bilden einen reizvollen Kontrast zu den kräftigeren Grüntönen der Duftnessel. Zudem teilen beide Pflanzen die Vorliebe für trockene, sonnige Bedingungen und locken viele Bestäuber an.

Ziergräser für Struktur und Leichtigkeit

Ziergräser bringen eine wichtige Struktur und Leichtigkeit in jedes Beet. die feinen Halme und oft silbrigen oder rötlichen Farbtöne bilden einen sanften Hintergrund oder eine interessante Textur im Vordergrund der Duftnesseln. Das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) ist hier eine beliebte Wahl.

Das Federgras (Stipa tenuissima) mit seinen zarten, schwebenden Blütenständen harmoniert ebenfalls ausgezeichnet und bewegt sich elegant im Wind, was dem Beet eine dynamische Note verleiht. Diese Gräser sind in der Regel pflegeleicht und passen gut zu den Ansprüchen der Duftnessel.

Wie lassen sich Duftnesseln in Kräuterbeete integrieren?

Die Integration von Duftnesseln in Kräuterbeete ist eine ausgezeichnete Idee, da sie nicht nur optisch ansprechend sind, sondern auch mit dem Duft und den Inhaltsstoffen viele positive Effekte auf benachbarte Kräuter haben können. die ätherischen Öle wirken oft schädlingsabwehrend und ziehen nützliche Insekten an, was das Mikroklima des Beetes verbessert.

Ein gut durchdachtes Kräuterbeet berücksichtigt die individuellen Bedürfnisse jeder Pflanze. Die Duftnessel, die einen sonnigen Standort und gut durchlässigen Boden bevorzugt, passt gut zu vielen mediterranen Kräutern. es sollte jedoch darauf achten, dass die Duftnessel mit ihrer Wuchshöhe kleinere Kräuter nicht beschattet oder überwuchert.

Mediterrane Kräuter als ideale Partner

Viele mediterrane Kräuter teilen die gleichen Vorlieben für Sonne und trockenen, mageren Boden wie die Duftnessel. Rosmarin (Rosmarinus officinalis), Thymian (Thymus vulgaris) und Oregano (Origanum vulgare) sind hier hervorragende Kandidaten. bilden dichte, duftende Teppiche oder kompakte Büsche, die das Beet strukturieren.

Diese Kombinationen sind nicht nur optisch reizvoll, sondern auch praktisch. Die ätherischen Öle der Duftnessel können dazu beitragen, Schädlinge von den benachbarten Kräutern fernzuhalten, während die Blüten der Duftnessel zusätzliche Bestäuber anlocken. So entsteht ein robustes und produktives Kräuterbeet.

Gute Nachbarn für Duftnesseln im Kräuterbeet

Neben den klassischen mediterranen Kräutern gibt es weitere Pflanzen, die sich gut mit Duftnesseln vertragen. Schnittlauch (Allium schoenoprasum) oder auch verschiedene Minze-Arten (Mentha, wobei Minze oft wurzelgesperrt werden sollte) können interessante Akzente setzen. Wichtig ist hierbei, die Petersilie gute Nachbarn zu finden, um das Wachstum optimal zu fördern.

Ein weiterer Aspekt ist die Erntefreundlichkeit. Kräuter, die häufig geerntet werden, sollten leicht zugänglich sein. Die Duftnessel kann als attraktiver Hintergrund dienen oder in der Mitte des Beetes platziert werden, umgeben von kleineren, häufig genutzten Kräutern. Dies erleichtert die Pflege und Nutzung des Kräuterbeetes.

Wichtig zu wissen

Auch wenn Duftnesseln robust sind, profitieren sie von einer jährlichen Kompostgabe im Frühjahr. Dies fördert die Blühfreudigkeit und die allgemeine Pflanzengesundheit, ohne den Boden zu überdüngen oder die Drainage zu beeinträchtigen.

Welche Pflege benötigen Duftnesseln und Begleiter?

Die Pflege von Duftnesseln und den Begleitpflanzen ist entscheidend für ein gesundes und blühendes Beet. Da die Duftnessel relativ anspruchslos ist, profitieren auch die Partner von ähnlichen Bedingungen. Eine konstante, aber nicht übermäßige Bewässerung sowie ein gezielter Rückschnitt sind die Hauptaufgaben.

Ein häufiger Fehler ist die Überwässerung, besonders bei trockenheitstoleranten Pflanzen. Dies führt schnell zu Wurzelfäule und Pilzkrankheiten. Die meisten Begleitpflanzen der Duftnessel bevorzugen ebenfalls eher trockene Bedingungen, was die Pflege vereinfacht.

Bewässerung und Düngung

Duftnesseln sind nach dem Anwachsen relativ trockenheitstolerant. Eine regelmäßige Bewässerung ist nur in längeren Trockenperioden oder bei sehr jungen Pflanzen notwendig. Der Boden sollte vor der nächsten Wassergabe stets gut abgetrocknet sein, um Staunässe zu vermeiden.

Ein übermäßiges Düngen ist bei Duftnesseln und vielen ihrer Begleiter nicht notwendig und kann sogar schädlich sein, da es zu einem übermäßigen Blattwachstum auf Kosten der Blütenbildung führen kann. Eine einmalige Kompostgabe im Frühjahr reicht in der Regel aus, um die Nährstoffversorgung sicherzustellen. Stickstoffreiche Dünger sollten vermieden werden.

Rückschnitt für lange Blütezeit

Ein gezielter Rückschnitt fördert die Verzweigung und die Blütenbildung der Duftnessel. Nach der ersten Blütewelle im Sommer kann ein leichter Rückschnitt der verblühten Stängel eine zweite Blüte im Spätsommer oder Herbst anregen. Dies verlängert die Attraktivität des Beetes erheblich.

Im Frühjahr, bevor der Neuaustrieb beginnt, sollte ein kräftigerer Rückschnitt erfolgen. Dabei werden alle alten, verholzten Triebe bis auf etwa eine Handbreit über dem Boden zurückgeschnitten. Dies verjüngt die Pflanze und sorgt für einen kräftigen, buschigen Wuchs im neuen Gartenjahr.

Kurz gesagt: Die richtige Pflege von Duftnesseln und den Partnern erfordert maßvolle Bewässerung, sparsame Düngung und gezielten Rückschnitt, um eine langanhaltende Blütenpracht zu gewährleisten.

Welche Rolle spielen Duftnesseln in der naturnahen Gartengestaltung?

Duftnesseln sind ein wertvoller Bestandteil der naturnahen Gartengestaltung, da sie eine Vielzahl von positiven Effekten auf das Ökosystem haben. die Blüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bestäuber, und ihr Duft kann zur Schädlingsabwehr beitragen. Dies fördert die Biodiversität und reduziert den Bedarf an chemischen Pflanzenschutzmitteln.

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Ein naturnaher Garten zielt darauf ab, ein Gleichgewicht zwischen Pflanzen und Tieren zu schaffen. Die Duftnessel passt perfekt in dieses Konzept, da sie nicht nur ästhetisch ansprechend ist, sondern auch einen konkreten ökologischen Nutzen bietet. ist ein Magnet für Bienen und Schmetterlinge, was für die Bestäubung anderer Pflanzen im Garten unerlässlich ist.

Anziehungspunkt für Bestäuber

Die Blüten der Duftnessel sind reich an Nektar und Pollen, was sie zu einem beliebten Anziehungspunkt für eine Vielzahl von Bestäubern macht. Bienen, Hummeln und Schmetterlinge besuchen die Blüten den ganzen Sommer über. Dies ist besonders wichtig in Zeiten, in denen andere Nahrungsquellen knapp werden.

Durch das Anpflanzen von Duftnesseln trägt es aktiv zum Schutz der Insektenpopulationen bei, die in vielen Regionen gefährdet sind. Ein Garten mit Duftnesseln wird zu einem lebendigen Hotspot für die lokale Fauna, was sich positiv auf die gesamte Gartenumgebung auswirkt.

Beitrag zur Schädlingsabwehr

Der intensive Duft der Duftnessel ist nicht nur für Menschen angenehm, sondern kann auch eine natürliche Schädlingsabwehr darstellen. Einige Schädlinge meiden Pflanzen mit starken Aromen, was die Duftnessel zu einem nützlichen Partner in Mischkulturen macht. Dies reduziert den Bedarf an synthetischen Pestiziden.

In Kombination mit anderen duftenden Kräutern und Pflanzen, die ebenfalls schädlingsabwehrende Eigenschaften besitzen, lässt sich ein robuster Pflanzenschutz aufbauen. So lässt sich zum Beispiel die duftnessel kombinieren mit Ringelblumen oder Tagetes, um einen zusätzlichen Schutzwall gegen unerwünschte Insekten zu errichten.

Wusstest du?

Die Gattung Agastache umfasst über 20 verschiedene Arten, die ursprünglich aus Nordamerika und Ostasien stammen und sich in Wuchshöhe sowie Blütenfarbe erheblich unterscheiden können.

Welche Gestaltungsideen für Duftnessel-Beete gibt es?

Die Gestaltung von Beeten mit Duftnesseln bietet vielfältige Möglichkeiten, um ästhetische und funktionale Gartenbereiche zu schaffen. Ob als Solitärpflanze, in Gruppen oder als Teil einer größeren Staudenrabatte – die Duftnessel lässt sich flexibel einsetzen. Eine durchdachte Planung berücksichtigt dabei Wuchsform, Blütenfarbe und Blütezeit der Partnerpflanzen.

Ein häufiger Wunsch ist ein pflegeleichtes Beet, das über viele Monate attraktiv bleibt. Hierfür eignen sich Kombinationen, die eine gestaffelte Blütezeit aufweisen und unterschiedliche Höhen und Texturen mitbringen. So entsteht ein dynamisches Bild, das sich im Laufe der Saison verändert.

Duftnesseln in Präriepflanzungen

Präriepflanzungen zeichnen sich durch die natürliche, unaufgeregte Ästhetik und die Robustheit aus. Duftnesseln passen hervorragend in dieses Konzept, da sie trockenheitstolerant sind und eine lange Blütezeit haben. Hier werden sie oft mit anderen Gräsern und Wildstauden kombiniert.

Partner wie das Rutenhirse (Panicum virgatum), Sonnenhut (Rudbeckia) oder die Blauraute (Perovskia atriplicifolia) schaffen eine dynamische und pflegeleichte Pflanzung. Diese Beete kommen besonders gut in größeren Gärten zur Geltung und bieten über viele Monate hinweg Nahrung für Insekten.

Kombinationen für den Bauerngarten

Im klassischen Bauerngarten findet die Duftnessel ebenfalls den Platz. Hier wird sie oft mit traditionellen Gartenblumen und Nutzpflanzen kombiniert. Die Vielfalt an Farben und Formen ist dabei charakteristisch für diesen Gartenstil.

Partner wie Phlox, Rittersporn (Delphinium) oder auch Rosen können die Duftnessel umrahmen. Kräuter wie Salbei und Thymian fügen sich ebenfalls nahtlos ein. Eine solche Gestaltung schafft ein romantisches und gleichzeitig nützliches Beet, das sowohl optisch als auch kulinarisch überzeugt.

Kurz gesagt: Duftnesseln lassen sich vielseitig in Präriepflanzungen für eine naturnahe Ästhetik oder in Bauerngärten für eine traditionelle, üppige Blütenpracht integrieren.

Abschließende Empfehlungen für das Duftnessel-Beet

Die erfolgreiche Kombination von Duftnesseln im Garten hängt von einer sorgfältigen Auswahl der Begleitpflanzen und der Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse ab. Ein harmonisches Beet entsteht, wenn Standortansprüche, Wuchsformen und Blütenfarben aufeinander abgestimmt sind. So wird die Duftnessel zum Star jeder Pflanzung.

Es ist ratsam, stets auf Pflanzen zurückzugreifen, die ähnliche Bedingungen bevorzugen, um den Pflegeaufwand zu minimieren. Ein gut geplantes Beet mit Duftnesseln bereitet über viele Jahre Freude und leistet einen wertvollen Beitrag zur Artenvielfalt im eigenen Garten. Die duftnessel kombinieren ist eine Kunst, die sich mit etwas Wissen leicht erlernen lässt.

Ein weiterer Aspekt ist die Beobachtung des Beetes über die Jahreszeiten hinweg. Pflanzen entwickeln sich, und manchmal sind kleinere Anpassungen notwendig. Flexibilität bei der Gestaltung ermöglicht es, auf Veränderungen zu reagieren und das Beet stets optimal zu präsentieren.

Häufige Fragen

Was sind die besten Partnerpflanzen für Duftnesseln?

Die besten Partnerpflanzen für Duftnesseln sind Stauden und Gräser, die ähnliche Standortansprüche an Sonne und durchlässigen Boden haben, wie beispielsweise Lavendel, Salbei, Katzenminze, Federgras oder Lampenputzergras. Diese Kombinationen sorgen für eine harmonische Optik und fördern die Gesundheit der Pflanzen.

Welchen Boden bevorzugt die Duftnessel?

Die Duftnessel bevorzugt einen gut durchlässigen, eher mageren Boden mit einem neutralen bis leicht alkalischen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5. Staunässe muss unbedingt vermieden werden, da sie zu Wurzelfäule führen kann. Eine Beimischung von Sand oder Kies verbessert schwere Böden.

Wie oft ist es nötig, Duftnesseln zu gießen?
Lässt sich Duftnessel im Kübel pflanzen?

Ja, Duftnesseln lassen sich sehr gut im Kübel pflanzen, vorausgesetzt, der Kübel bietet ausreichend Platz und eine gute Drainage. Ein Substrat aus magerer Kräutererde oder einer Mischung aus Gartenerde und Sand ist ideal. Regelmäßiges Gießen und eine gelegentliche Düngung sind im Kübel wichtiger als im Freiland.

Welche Insekten zieht die Duftnessel an?

Die Duftnessel zieht mit den nektarreichen Blüten eine Vielzahl von Bestäubern an, darunter Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. intensiver Duft macht sie zu einer wertvollen Nahrungsquelle im naturnahen Garten und trägt zur Förderung der lokalen Insektenpopulationen bei.

Lässt sich Duftnessel im Topf anpflanzen?

Ja, Duftnesseln eignen sich hervorragend für die Topfkultur auf Balkon und Terrasse. Wichtig ist ein ausreichend großes Gefäß mit Abzugslöchern, um Staunässe zu vermeiden. Eine gute Drainage und hochwertige Blumenerde fördern das Wachstum. Im Topf benötigen sie regelmäßig Wasser und Nährstoffe als im Beet.

Welche Pflege benötigt die Duftnessel, um üppig zu blühen?

Für eine reiche Blüte benötigt die Duftnessel einen sonnigen bis halbschattigen Standort und gut durchlässigen, nährstoffreichen Boden. Regelmäßiges Gießen, besonders in Trockenperioden, ist essenziell. Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte fördert eine zweite Blühphase. Auch eine moderate Düngung während der Wachstumsperiode trägt zur Blütenpracht bei.

Sind Duftnesseln winterhart?

Die Winterhärte von Duftnesseln variiert je nach Art und Sorte. Viele der beliebten Hybriden sind in unseren Breiten nicht vollständig winterhart und werden oft als einjährige Pflanzen kultiviert. Einige Arten, wie beispielsweise Agastache foeniculum, können mit ausreichend Winterschutz (Mulchschicht) und an einem geschützten Standort den Winter überstehen. Es empfiehlt sich, die spezifischen Angaben zur Winterhärte der gewählten Sorte zu prüfen.

Welche Schädlinge oder Krankheiten befallen Duftnesseln häufig?

Duftnesseln sind im Allgemeinen recht robust gegenüber Schädlingen und Krankheiten. Gelegentlich können Blattläuse auftreten, die es mit biologischen Mitteln oder einem starken Wasserstrahl zu bekämpfen gilt. Bei zu feuchtem Stand oder schlechter Luftzirkulation kann es zu Pilzkrankheiten wie Mehltau kommen. Eine gute Standortwahl und Pflege minimieren das Risiko.

Wie vermehrt Duftnesseln am besten?

Duftnesseln lassen sich gut durch Samen vermehren. Die Aussaat erfolgt meist im Frühjahr im Haus oder ab Mai direkt ins Freiland. Einige Sorten können auch durch Stecklinge vermehrt werden, die im Frühsommer von nicht blühenden Trieben geschnitten und in Anzuchterde bewurzelt werden. Die Teilung älterer Stauden im Frühjahr ist ebenfalls eine Möglichkeit, um vitale Pflanzen zu erhalten.